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DecoDur heißt die von Rastal entwickelte und eingesetzte Technik, die die Widerstandsfähigkeit von Trinkglas gegen mechanische Stoß- und Schlagbelastungen sowie Temperaturwechsel erhöht. Seit Ende 2000 ist das Verfahren mit der Zulassung des Patents auch amtlich und, damit rechtlich geschützt. Der verfahrenstechnische Vorteil der Erfindung liegt darin, dass zwei, vorher getrennt voneinander ausgeführte Vorgänge, gleichzeitig in einem Ofen durchgeführt werden können: Das Einbrennen von Dekoren und die Erhöhung der Festigkeit des Glases. Die Koppelung im sogenannten „intermettierenden Durchlaufverfahren“ spart Energie und gewährleistet die volle Wirkung beider Schritte der Glasveredelung. Nach dem Motto „Was Glas nicht zum Springen bringt, macht es nur härter“, ermöglicht eine im Durchlaufofen eingebaute Temperaturschleuse die technische Umsetzung der Erfindung. Hier wird das Gebrauchsglas nach dem Einbrennen der Dekore und der dazu notwendigen Erhitzung über rund 600 Grad innerhalb kurzer Zeit auf 125 Grad heruntergekühlt. Der Temperaturschock verursacht ein Spannungsgefälle in der Glaswandung, das wiederum die Verfestigung der Glasstruktur bewirkt. Die DecoDur-Technik hat sich in der Praxis bewährt und dort profitieren alle RASTAL-Kunden von der deutlich gesteigerten mechanischen und thermischen Festigkeit ihrer Trinkgläser. |
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